Strandfundstück 2/x beim digitalen Adventskalender von V4V

Deine digitalen Weihnachtsgrüße mit nachhaltigem Impuls

Teile Dein Künstler-Wunschmotiv mit Deiner Familie, Freunden und Bekannten und hilf mit die wichtigen Botschaften der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung besser bekannt zu machen.

Silke Schwab
Strandfundstücke 2/x, 2020

Aalener Morgenpost

Freie Aalener Morgenpost_ Herausgegeben von UTOPIAA_ Oktober 2030_ mit einem Beitrag vom Aalener Künstlerkollektiv ” WIR SIND DER ORT” WE ARE THE PLACE, WE ARE THE LANGUAGE: AB OKTOBER KUNSTKESSEL STIPENDIAT*INNEN IN DER RESIDENZ AUF DEM RATHAUS + UNION KUNSTKESSEL”_Kultur/Feuilleton/Oktober 2030_No.1.

KIEBITZ Installation in Aalen

20. SEPTEMBER BIS 24. NOVEMBER 2019
KIEBITZ
ALENER KÜNSTLERKOLLEKTIV
Andreas Böhm, Martina Ebel, Gabi Pfitzer, Silke Schwab, Ines Tartler, Andreas Welzenbach
 
KIEBITZ
Das Aalener Künstlerkollektiv fordert Flaneure und Passanten auf Ausschau zu halten. Ein Ausguck als erhöhter Ort sowie an Fassaden, Ecken und Enden platzierte Spiegel ermöglichen veränderte Perspektiven. „Kiebitz“ macht sich das Beobachten zu Eigen. Beobachter und Beobachtete wechseln jeweils ihre Rollen. Die so veränderten Positionen erlauben neue (An-)Sichten auf die Stadt.
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BAUstellung “Haus Krüger” 12 Künstler nutzen Einfamilienhaus im Umbau vom 8.-10. Mai

Herzliche Einladung zu einem weiteren Projekt des Kollektivs aus 7 Aalener Künstlern die mit ortsspezifischen Arbeiten unkonventionelle Orte bespielen. Vom 8.-10. Mai 2015, diesmal mit 5 Gästen aus Umgebung, Stuttgart und Berlin, installieren sie Objekte, Environments, Malereien, Plastiken, Videos, Grafiken, Skulpturen, Texte und entwickeln raumbezogene Arbeiten für ein Einfamilienhaus “Haus Krüger” in der Wischauerstraße 5 in Aalen das sich im Moment im Umbau befindet.

Mit dabei sind Andreas Böhm, Martina Ebel, Fee Heartfelt, Michaela Lichtenberg, Bruno Nagel, Carla Pfitzer, Gabi Pfitzer, Bernd Riedmüller, Reiner Schmid, Silke Schwab, Ines Tartler, Andreas Welzenbach.

Eröffnung: Freitag, 08.Mai 2015, 19.00 Uhr

Öffnungszeiten: Samstag, 9. und Sonntag, 10.Mai 2015, 11.00 -17.00 Uhr

!Betreten der Baustelle erlaubt!

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“mittenrein” in den Trubel der Reichsstädter Tage

Eröffnung am Freitag,
12. September 2014, 18 Uhr                                                                                                                                                

Eröffnung, Treffpunkt und Info-Ort während der Reichsstädter Tage ›an der Tankstelle‹ auf dem Gelände ›Fröhlich – fein genießen‹, ehemals Opel Spiegler, Westlicher Stadtgraben 22

Führungen mit Nadja Streeck, Kunsthistorikerin
Freitag, 12. September, 19 Uhr und Samstag, 13. September, 20.30 Uhr

Öffentliche Versteigerung der Arbeiten von Fee Heartfelt, Gabi Pfitzer und Ines Tartler. Zugunsten der Aalener Tafel mit Unterstützung der Stadt Aalen. Auktionator: Dr. Roland Schurig

Sonntag, 14. September, 17 Uhr ›an der Tankstelle‹

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„STRUKTURENARCHIV“

Silke Schwab

Als Künstlerin denke und arbeite ich sehr grafisch (Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie) und habe eine ganz puristisch-grafische Arbeit an und mit den Häusern umgesetzt.

Mit Hilfe von Frottagen, Hochdrucken und Fotografien werde ich konzeptionell ein haptisches Strukturenarchiv der Häuser anlegen – d.h. Strukturen wie frottierte Teppichböden, abgedruckte Tapeten, und andere fotografierte Materialien in schwarz/weiß und reduzierter Farbigkeit abnehmen, bündeln und veröffentlichen. Diese grafischen Strukturen die z.B. an eine Blümchentapete erinnern, da sie z.B. abfrottiert (dh. mit einem Graphitstift abgerieben wurden), oder im Hochdruck gedruckt, oder als Photographie dokumentiert sind, reflektieren abstrahiert die Materialien, die Außenhaut, nur die Oberflächen, der verwendeten Materialien. Das Ausgangsmaterial kann nur in der gedanklichen Zurückverfolgung des Arbeitsprozesses durch den Betrachter entschlüsselt werden. Der tatsächlich haptische Moment bleibt, wie auch sonst in Ausstellungen “anfassen verboten”, imaginär.

Künstlerisch liegen hier die historischen Herangehensweisen in der künstlerischen Feldforschung, die seit den 1950 Jahren eine spezifisch künstlerische Arbeitsweise charakterisieren. Traditionelle Kunstproduktion wird neu interpretiert und grenzüberschreitend erweitert. Eine derartige kontextuelle Kunst, die sich auf den erweiterten Kunstbegriff beruft, versucht grenzüberschreitend und intermedial, Felder der Lebenswelt auszuloten und subjektiv zu kommentieren. Zu nennen sind Künstler  wie Christian Boltanski/Nikolaus Lang (Spurensicheurng), oder Richard Long, Walther de Maria (Land Art), bis hin zu Lili Fischer, Sophie Calle, und Joseph Beuys (Feldforschung).

Ich habe in der online Veröffentlichung bewusst einen konsequent zeitgenössischen und nicht tradiert pseudo-wissenschaftlichen Weg gewählt indem die Frottagen, Hochdrucke und Fotografien z.B. als Katalog oder Buch erscheinen.