Rainer Maria Rilke war von der bildenden Kunst seiner Zeit fasziniert – die Beschäftigung mit Kunstwerken wurde dabei häufig zum Referenzpunkt seiner eigenen Dichtung. Auch 100 Jahre nach seinem Tod haben seine Texte nichts von ihrer Anziehungskraft verloren und dienen Künstlerinnen und Künstlern bis heute als Inspirationsquelle.
Impulsgebend zur Ausstellung sind die drei Inszenierungen Rilke im Park auf Schloss Fachsenfeld, Heute: ein weißer Elefant auf Schloss Wasseralfingen und Rilke im Garten auf der Landesgartenschau Ellwangen des Theaters der Stadt Aalen. Für alle drei Produktionen wurden Künstlerinnen und Künstler eingeladen, sich mit dem Schaffen Rilkes zu befassen und die eigene Arbeit am Werk zu präsentieren.
Die Ausstellung auf Schloss Fachsenfeld versammelt nun alle Kunstwerke, die im Rahmen dieser Rilke-Aufführungen entstanden sind und noch entstehen werden.
In einen künstlerischen Dialog mit Rilkes Werk treten die Arbeiten der folgenden Künstlerinnen und Künstler:
Vom 4.-10. Mai 2026 war ich Künstlerin im “Fliegenden Atelier” und habe eine Druckgrafikserie erstellt, einen Workshop zum Hochdruck mit der Gelli Plate angeboten und viele tolle Gespräche über die Kunst geführt.
Das Fliegende Atelier des Landratsamtes Ostalbkreis auf der Landesgartenschau in Ellwangen bietet regionalen Künstlerinnen und Künstlern im wöchentlichen Wechsel eine Plattform, um sich, ihre künstlerischen Ideen und ihre Werke vorzustellen.
Zeitgenössische Kunst soll für alle zugänglich sein, unabhängig von Wohnort, infrastrukturellen Bedingungen und finanziellen Mitteln. Daher reist Das Mobile Atelier an verschiedenste Orte in Bayern und beseitigt Barrieren, indem es Kunsterfahrungen für Menschen zugänglich macht, die nur begrenzt Zugang zu den Kunstinstitutionen in den urbanen Zentren haben. Gleichzeitig bietet die weite und vielfältige bayerische Landschaft eine Inspirationsquelle für Künstler:innen, die Das Mobile Atelier zeitweise als Ort ihres künstlerischen Schaffens zur Verfügung gestellt bekommen.
Pro Standort ist ein:e Künstler:in eingeladen, ein ortsspezifisches Konzept auszuarbeiten, um Das Mobile Atelier vorübergehend als Raum ihres künstlerischen Schaffens zu nutzen und mit dem Mobilen Atelier den öffentlichen Raum zu verändern. Die Künstler:innen dürfen sich von der Vielfalt der bayerischen Landschaft inspirieren und durch den intensiven Kontakt mit den Bewohner:innen, die lokalen Traditionen und Naturressourcen in ihre Kunst einfließen lassen. Die spezifische Anforderungen und Gegebenheiten des Ortes und die jeweiligen Bedürfnisse sollen Teil der künstlerischen Arbeit sein. Die Einladung richtet sich an Künstler:innen verschiedenster Disziplinen und kultureller Hintergründe.
Das Mobile Atelier möchte Begegnungsstätte und Alltagsort sein. Es bietet eine innovative Möglichkeit, Zeitgenössische Kunst in den ländlich geprägten Regionen Bayerns zu fördern und den Menschen vor Ort ein breites Spektrum an künstlerischen Ausdrucksformen zu präsentieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen, Schulen, Kunstvereinen und kulturellen Einrichtungen soll das Projekt langfristig etabliert werden und dazu beitragen, die kulturelle Bildung und Teilhabe in Bayern zu stärken.
Das Mobile Atelier ist ein Projekt des BBK Landesverband Bayern, das vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst finanziert wird.
Im Mobilen Atelier in Nesselwang im ehem. Uhrengeschäft Geiselmann werde ich grafische Spuren durch Frottagen sammeln und auch diese mit den BewohnerInnen zusammen erstellen, da Holz hier überall verbaut, verarbeitet und allgegenwärtig ist – natürlich Holzschnitte und Holzdrucke in verschiedensten Hochdruckverfahren drucken und und und. Die entstandenen Arbeiten werden vom 29.5. – 1.6. und vom 13.-14.6. im ehem. Feneberg in der Ausstellung “Quattro Fromaggi” gezeigt.
Hiermit lade ich euch ganz herzlich zur Ausstellung in der POP-UP Galerie der Stiftung Internationale Musikschule Akademie Schloss Kapfenburg ein: Silke Schwab-Krüger, Druckgrafik & Mixed Media
Eröffnung Donnerstag 27. März 2025 ab 19 Uhr zum “Tournaround” JazzKonzert von Emma Racwicz Quartet um 20 Uhr (Das Konzert ist ausverkauft). Schloss Kapfenburg, 73466 Lauchheim
Zur Ausstellung Samstag 29. März 15-18 Uhr & Sonntag 30. März 11-15 Uhr bin ich vor Ort. Kommt vorbei!
“Caspar David Friedrich trifft…“ – so lautet der Name der Ausstellung, die bis zum 3. November auf Schloss Fachsenfeld zu sehen war!
In dieser besonderen Schau treffen zwei Original-Sepiazeichnungen des großen Romantikers Caspar David Friedrich aus der Sammlung der Stiftung Schloss Fachsenfeld auf Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler aus der Region. Im Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart eröffnen sich neue Perspektiven auf Natur, Erhabenheit und Melancholie.
Zu sehen ist neben den Werken von Caspar David Friedrich die Kunst folgender Künstler*innen: Alfred Bast, Andreas Böhm, Ulrich Brauchle, Hanne Dittrich, Martina Ebel, Artur Elmer, Rainer Enke, Christian Frumolt, Paul Groll, Rudolf Haegele, Simon Maier, Hubert Minsch, Thomas Raschke, Günther Raupp, Jessica Rühmann, Silke Schwab-Krüger, Ines Tartler, Andreas Welzenbach und Werner Zaiß.
Kollektives und Vereinzeltes, Gesehenes, Gesammeltes und Gebautes – Strukturen, Mate- rialien, Gewebe, miteinander verbunden und in ihren Eigenschaften erweitert.
GEMENGE GELAGE LAGE GEMENGELAGE.
Im ehemaligen Speisesaal des Schlosses, der nun Teil der Räume des Kunstvereins ist, entsteht vor Ort eine raumgreifende gemeinsame Arbeit der fünf Künstler*innen, die sich als Aalener Künstlerkollektiv seit über zehn Jahren mit dem ‚kollektiven‘ Schaffen in der Bildenden Kunst auseinandersetzen und zahlreiche gemeinsame Projekte, vor allem im öffentlichen Raum, realisiert haben.
Die Einzelwerke begegnen sich in den Ausstellungsräumen ebenfalls als Gemenge, legen sich in die Räume, sind einan der zur Seite oder gegenüber gestellt. Wie im Kollektiven entsteht auch hier untereinander eine Verbindung, eine Sprache, wird Trennendes und Gemeinsames sichtbar, bestehende Ordnungen brechen auf – Spannungsbögen des individuellen und kollektiven Arbeitens, mit dem ihm innewohnenden sozialen und gemeinschaftlichen Aspekten, entstehen.
Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bei allen drei Grafikerinnen liegt in der Auseinandersetzung mit Zeichnung, Druckgrafik und/oder Papierschnitt und deren Bezugnahme auf den Raum und andere Materialien. In experimentellen Serien und einzelnen Werken untersuchen sie die Variationsmöglichkeiten der Form und die vielfältigen Perspektiven des Bildraumes.